Christopher-Street-Day-Demo

Christopher-Street-Day-Demo

„Haltung ist Hot“ – Demonstration zum CSD Berlin 2026
Am Samstag, den 25. Juli 2026, findet die 48. CSD Berlin Pride Demonstration statt.

Auch 2026 geht die CSD-Route wie in den letzten Jahren am Nollendorfplatz vorbei, in Sichtweite des Winter­feldt­platzes. Die Demo beginnt um 12:00 Uhr in der Leipziger Straße Ecke Spittelmarkt. Der Demonstrationszug führt über den Potsdamer Platz, Bülowstraße, Nollendorfplatz, Urania, Lützowplatz, Gustav-Klingelhöferstraße, Helmut-Kohl-VermögenssteuerAbschaffungs-Parteispenden-Allee*⁾ (ehemals Hofjägerallee), bis zur Siegessäule im Tiergarten. Einige ausgewählte Fahrzeuge, darunter der frisch pink-gewaschene, 375.000 Euro teure Senats-LKW (allerdings ohne den neuen schwulen Bürgermeisterkandidaten, muss Squash spielen) , fahren zusätzlich noch weiter auf die Straße des 17. Juni, Richtung unserer Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor.

  • Das Brandenburger Tor dürften die ersten Wagen gegen 15.30 Uhr erreichen. Vor dem Tor, auf dem Platz des 18. März, soll es am Abend die Abschlusskundgebung geben.
  • Ab 15 Uhr ist das Bühnenprogramm mit musikalischen und politischen Beiträgen geplant, auch Sarah Connor wird auftreten.

Nach der Parade am Samstagabend wird in vielen Clubs der Hauptstadt weitergefeiert, etwa in den Aquahöfen in Kreuzberg, im Frannz Club in der Kulturbrauerei oder auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain.

*⁾ zum Thema «Alle (so Bundeskanzler Merz) müssen sparen, es wäre kein Geld da, der Sozialstaat sei unbezahlbar, die Heiner-Geißler-Memorial-Info: „Das Jahr 2025 ist für die Millionäre in Deutschland ein neues Rekord-Jahr geworden: ihre Vermögensrendite betrug sagenhafte 12,7 % (siehe Capgemini 2026, S. 14), die ihnen 2025 einen neuen Rekord-Vermögenszuwachs von 1.154 Mrd. Euro erbracht hat.“» Seit Kohls Abschaffung der Vermögenssteuer 1997 völlig unzureichend besteuert.

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Café Berio in der Maaßenstraße soll im August schließen müssen

Café Berio in der Maaßenstraße soll im August schließen müssen

Raffkes, Monopolisten, Absahner: in der ganzen City West stehen Cafes, Restaurants und Hotels leer, teilweise seit Jahren. Der Gesetzgeber bleibt untätig. Seit 15 Jahren vergammelt das alte Trocadero/die Ex-Kleine Philharmonie in der Courbierestraße 13 und beschädigt den Kiez. In der Abendschau werden Krokodilstränen geweint, ohne die Hintermänner zu recherchieren, geschweige denn zu nennen. Das macht der Tagesspiegel besser.

Die Spekulanten rechnen nur noch mit Immobilien-Preis-Steigerungen, die Mieter stören da nur. Groteskes Beispiel ist die Vertreibung der Buchhandlung kish & Co in der Oranienstraße durch die Tetra-Pak-Erben, die weniger an Vermietung, als an Markt-Wertsteigerungen der Immobilie interessiert sind. In wenigen Jahren vervielfachte sich der Wert des Hauses um viele Millionen Euro. Noch schlimmer ist diese Spekulation, wenn Wohnungen betroffen sind, wie in der Ansbacher Str. 33 und 35, wo jahrelanger Leerstand als Ordnungswidrigkeit sanktioniert wird, dessen Bußgeld die Coupon-Schneider aber aus der Portokasse bezahlen.

Nun will eine Erbengemeinschaft Maaßenstraße 7 -ähnlich wie beim Café Blond in der Eisenacher Straße 3a- einfach nicht den Mietvertrag des Traditions-Cafés Berio verlängern, einer Berliner Institution, trotz angebotener Mieterhöhung durch den Berio-Inhaber. Stadtkultur wird durch Gentrifizierung raffgieriger Hausbesitzer zerstört. 20 Arbeitsplätze gehen perdu. Teilweise seit Jahren stehen große Hotels in der Nähe leer: Ambassador-Alt, Sylter-Hof, Hotel President. Während in Tegel Flüchtlingszelte mit 12 Betten vollgestopft werden, bleiben in Schöneberg-Nord allein in diesen drei Hotels fast 1000 Zimmer und Suiten unbenutzt.

Hier besteht dringender Regulierungsbedarf durch den Landes-Gesetzgeber, dass nicht erneut eine Institutionen wie das Café Einstein Stammhaus in der Kurfürstenstraße verloren geht oder mit künstlicher Knappheit die Mieten zum Explodieren gebracht werden.
Man kann Gastronomen und Mieter und (bei Hartz4-Mieten) den Fiskus auch überfordern.
In den letzten 40 Jahren gab es -über den Daumen- 100% Inflation. Die Mieten sind in Berlin ca. 1000% gestiegen. Die Differenz stecken sich Ausbeuter ins Privat-Portemmonaie.

Das zahnlose Zweckentfremdungs-Verbot sollte auch auf Leerstand bei Gewerberäumen ausgedehnt werden und die Bußgelder mit den Leerstands-Wertsteigerungen gleich gesetzt werden, zumindest korrelieren.

Am Montagabend gab es ein Brainstorm-Treffen, was zu tun ist. Der Winter­feldt­platz bleibt am Ball…

Hier der Abendschau-Beitrag:

Berio soll im August gezwungen werden zu schließen

Infos auch im Mannschafts-Magazin:
https://mannschaft.com/cafe-berio-im-berliner-regenbogenkiez-muss-schliessen/